Vorstellung und Einschulung – neue Atemschutzgeräte

Die knapp 20 Jahre alten MSA-Atemschutzgeräte erreichten das Ende der vorgeschriebenen Nutzungsdauer und zusätzlich war die ausreichende Verfügbarkeit von Ersatzteilen nicht mehr gegeben.
Aus diesem Grund wurden 6 neue Atemschutzgeräte-Sets bei der Firma Dräger Sicherheitstechnik angeschafft:

Pressluftatmer Typ: Dräger PSS 5000
Vollmaske Typ: Dräger FPS 7000

Die Vorstellung und Einschulung der Geräte erfolgte durch Kamerad Wolfgang Scharmitzer.  Er ist beruflich beim Hersteller als Servicetechniker aktiv und kennt dadurch die Produkte bestens. Weiters haben wir jetzt im Bedarfsfall einen sehr schnellen und unbürokratischen Zugriff auf Ersatzteile und eventuelle Reparaturen können ggf. persönlich durchgeführt werden.

Technische Erneuerungen:
Anstatt der bisher (im Bezirk Gänserndorf) eingesetzten Normaldrucktechnik hat man sich bewusst für die Überdrucktechnik entschieden.
Ziel der Überdrucktechnik ist eine geringfügige Erhöhung des Luftdruckes in der Vollmaske. Dort soll der Luftdruck leicht größer sein als in der Umgebung des Atemschutzgeräteträgers, um bei Leckagen die Strömungsrichtung von innen nach außen vorzugeben. Dadurch wird das Eindringen von Schadstoffen, Rauchgasen etc. in die Maske verhindert.